Der Restepullover

Zwei Instagrammerinnen – Fuchsa Kaul und Sarah von Ein Koffer voll Wolle – haben auf Instagram die #MehrAlsWolleChallenge initiiert. Wer immer möchte, ist aufgefordert sich zu beteiligen und in kurzen Posts Stellung zu den verschiedensten Themen zu beziehen. Dazu Bilder von Wolligem. Begleitet wird (fast) jeder Tag durch jeweils ein ausführlicheres Statement einer Gastautorin.

Gestern war Tag 1, gefragt war nach #Empowerment.

Das wußte ich seit dem 30. Juli. Genauso lange habe ich auch darüber nachgedacht, aber bis Mitternacht kam nichts von dem, was ich dachte und sagen wollte, aus mir raus, geschweige denn, aufs Papier über die Tastatur in meinen Feed. Ein verknotetes Knäuel ist nichts dagegen. Stunden habe ich gebraucht, um das Anfangsfädchen einen Anfang zu finden, aber dann ging es fix.

Ich dachte, damit wäre der schwierigste Teil erledigt. Ein bißchen wie bei der Ketchupflasche. Wenn man oft genug auf den Flaschenhals geklopft hat und der Ketchup sich aus der Flasche traut (meistens zu viel davon), läuft es.

Aber so ist es nicht. Heute soll / will ich über #Privilegien schreiben und mir scheint, als wäre das noch komplizierter.

©fuchsa_kaul & ein_koffer_voll_wolle

Was ich eigentlich sagen will: hüpft doch mal rüber zu Instagram, guckt es Euch an und lest mit. Da sind eigenwillige, unterschiedliche, inspirierende Posts dabei, die im Kopf ein sonderbares Eigenleben entwickeln. Und das ist ja nie ein Fehler.

Ein Eigenleben hat auch mein Regia-Restepullover entwickelt. Er ist fertig und ich finde, es ist der allertollste Pullover, den ich je gestrickt habe. Weil er dünn und leicht ist, weil er perfekt passt, weil die Farben so harmonieren, weil ich jetzt weniger Wollreste habe und weil ich es tatsächlich geschafft habe, mit 2,5er Nadeln einen Pullover zu stricken. Tschakka!

325 gr. habe ich gebraucht. Die einzige Stelle, mit der ich noch ein wenig hadere, ist die Passe. Die war so nicht gewollt. Dieses blau-grün ist anders als all die anderen Sockenwollreste und daran muss ich mich erst noch gewöhnen. Alles andere schreit nach Wiederholung. Einfarbig vielleicht, grün. Oder mit breiteren Ringeln. Oder weicher, hier liegt noch Alpaca Cloud 😍.

Draußen ist es warm genug, um guten Gewissens drinnen zu bleiben 😬. Also geht dieser Post jetzt zu Andrea und dann werde ich mal sehen, was andere Bloggerinnen dort verlinkt haben. Oder ich schreibe zu #Privilegien. Oder ich mache einen Mittagsschlaf, das könnte auch sein.

Lange hatte ich keinen so entspannten Sonntag ☀️. Ihr hoffentlich auch!

 

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14 Comments
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Lusyl
1 Monat zuvor

Der Pullover ist traumhaft schön geworden
Der grüne Block im oberen Bereich passt hervorragend.
Da würde ich mir glatt wünschen, so viele Reste zu haben..

LG

Sylvia

pia
1 Monat zuvor

Echt cooles Teil. Opulent im Ergebnis und minimalistisch (kleiner Querverweis auf die Challenge) in der Idee. Und bei 2,5 er Nadeln natürlich auch in Umsetzung…
Liebe Grüße
Pia

Ute
1 Monat zuvor

Den Pulli finde ich so toll, dass ich auf der Stelle auch so einen haben will!!! Blöderweise habe ich, mangels Sockenambitionen, gar nicht so viele Sockenwollreste. Aber vielleicht schaue ich mal in die Tüte mit den Zauberball.Resten, die könnten auch was Schönes ergeben. Spitzen-Idee!
Liebe Grüße
Ute

Susheep3
1 Monat zuvor

Der Anfang Deines Reste Pullis war schon so toll. Wunderschön ist er geworden und eine prima Anregung. Die Challenge lese ich mit, sehr bedenkenswert. Liebe Grüße, Susanne

nina.aka wippsteerts
1 Monat zuvor

Ich finde den Pullover fantastisch, ich liebe aber auch Ringel. Und die Pässe finde ich als Abschluss auch gut, der Abschluss darf ruhig hervorstechenden sein.
Liebe Grüße
Nina

Tüt
1 Monat zuvor

Deinen Pullover mag ich sehr sehr sehr. Verrückt, wie die verschiedenen Reste doch irgendwie harmonisieren und ein Muster ergeben!

Regula
1 Monat zuvor

So wunderschön!!!!!!!!! Viel Freude beim Tragen! Du freust dich sicher auf den Herbst. Liebe Grüsse von Regula