Januar

Ende letzten Jahres hat die Schule den neunten Klassen einen Schüleraustausch nach Spanien angeboten. Sieben von 125 Kindern sollten daran teilnehmen dürfen. Sieben … Der Sohn wollte unbedingt. Also hat er wahrheitsgemäß ein vierseitiges Formular ausgefüllt: dass er keine Allergien hat, dass Mathe sein Lieblingsfach ist und dass er Basketball spielt an 7 Tagen in der Woche.

Danach habe ich ihm erklärt, dass die Wahrscheinlichkeit einen Teenager in Spanien zu finden, der genauso verrückt ist viel Basketball spielt wie er, eher gering sei (falsch) und dann haben wir gewartet. Wenn auch nicht lange.

Denn drei Tage später kam die Zusage und nun ist er seit Anfang Januar in Valencia. Eine super-sympathische Familie, ein neuer Freund, sogar eine tolle Schule und draußen 18°C. Hätte schlimmer kommen können …

Als er weg war dachte ich, dass so ein Monat nicht lang ist (falsch), dass die Zeit wie im Flug vergeht (falsch) und dass ich endlich mal alles machen kann, was hier liegen geblieben ist (auch falsch).

Immerhin ist ein „Auftragsstrick“ auf die Nadeln gehüpft und schon wieder runter, nur darf ich den vorerst nicht zeigen.

Dann kamen die Nichten zu Besuch. Auch die darf ich nicht zeigen (weil sie es nicht wollen), aber ich denke, dieses eine Bild der Nichte im Café ist erlaubt.

Das zweite Tuch mit Punkten ist auch fertig – nach dem Roten nun ein Blaues – aber schöne Bilder habe ich noch nicht gemacht. Deshalb hier: einmal Ausschnitt im Lampenlicht. Weiß der Himmel, warum die blauen Punkte aussehen wie Quadrate.

Was noch? Die sechste Mütze nach der Anleitung von Purl Soho liegt mittlerweile hier. Das hätten auch Socken werden können. Ich brauchte einfach was Kleines für unterwegs.

Und nicht zuletzt beschäftigt mich mal wieder der Birkin. Im vierten Anlauf hatte ich auf die Hälfte der Blumen verzichtet und doch wollte er nicht werden. Trotzdem habe ich weitergestrickt und dann umso mehr geribbelt. Danach hatte ich erst mal genug.

Ich dachte, darüber hätte ich längst geschrieben, aber habe ich offensichtlich nicht. Macht nichts. Auch diese Version gibt es ja nicht mehr.

Jetzt kommt Versuch Nr. 5. Ich habe andere Wolle ausgesucht, eine andere Anleitung und eine kleinere Größe. Alles anders, nur die Blumen nicht. Noch bin ich guten Mutes – mal sehen, wie lange noch.

Kurz: bißchen was ist schon passiert, aber das, was lag (aus- und aufräumen, Ablage, bla …), liegt immer noch … Das hole ich nach, wenn ab morgen wieder Alltag ist.

Morgen kommt der Sohn wieder! 😍

 

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Rita

Den Birkin, habe ich 2x gestrickt.
Als ich meinen auf der Nadel hatte, kam meine Enkeltochter und wollte sofort auch so einen haben.
Ich liebe diesen Pulli und trage ihn sehr oft.
Er ist einfach einzigartig.
Du bist ja schon so weit und der Rest ist nur glatt rechts.
Vile Grüße
Rita

Daniela

Hihi, so ist das manchmal da denkt man wenn die Kinder erstmal weg sind dann kann soooo viel machen, aber irgendwie klappt es dann doch nicht (ich kenn das total)
Ich freu mich das dein Sohn so toll untergekommen ist in Spanien er hat sicher ganz viel zu berichten wenn er wieder da ist. Viel Erfolg das du im Alltag alles aufgearbeitet bekommst.
Liebe Grüße
Dany